Was Mandanten zuerst wissen wollen.
Die ersten Fragen drehen sich fast immer um Zahlungsweg, Beweise, Bank- oder Plattformhaftung, Kosten und die realistischen nächsten Schritte.
Was vor dem ersten Schritt meist geklärt werden muss.
Kann Geld nach Krypto-Betrug noch zurückgeholt werden?
Das hängt vom Fall ab. Entscheidend sind Zahlungsweg, Wallet- oder Kontospuren, identifizierbare Intermediäre und die Frage, ob Bank, Plattform oder Zahlungsdienstleister rechtlich in Anspruch genommen werden können.
Was sollte ich sofort sichern?
Zahlungsbelege, Kontoauszüge, Wallet-Adressen, Tx-IDs, Plattformtickets, E-Mails, Chats, Screenshots, Telefonnummern, URLs und eine möglichst genaue Chronologie.
Haftet die Bank auch dann, wenn ich selbst überwiesen habe?
Nicht automatisch, aber es kann Ansprüche geben. Relevant sind Warnpflichten, objektive Auffälligkeiten, Recall-Dokumentation und die Reaktion der Bank nach der Betrugsmeldung.
Haftet eine Krypto-Plattform?
Das muss im Einzelfall geprüft werden. Maßgeblich sind Risikosignale, Auszahlungsprozesse, Datenlage, Auskunftsansprüche und die konkrete Rolle der Plattform im Schadensverlauf.
Brauchen Sie Seed Phrase oder Private Keys?
Nein. Für die rechtliche Einordnung werden keine Seed Phrases, Private Keys oder Passwörter benötigt.
Wie schnell sollte ich mich melden?
So früh wie möglich. Gerade in den ersten Stunden oder Tagen sind Rückrufversuche, Datensicherung, Plattformeskalation und die Dokumentation des Falls besonders wichtig.
Wie läuft das Erstgespräch ab?
Zunächst geht es um eine strukturierte Erstaufnahme: Was ist passiert, über welchen Weg floss das Geld, welche Stellen sind beteiligt und welche Belege liegen schon vor? Danach wird eingeordnet, welche Anspruchsgegner realistisch sind.
Wie wird das Honorar geregelt?
Vor einer Mandatsübernahme wird transparent besprochen, ob eine Abrechnung nach RVG, Stundensatz oder individueller Pauschale sinnvoll ist. Erfolgshonorare werden nicht versprochen.



