MSD (MySugarDaddy) & Strafrecht – Anwalt zu Geldwäsche, Betrug und Love Scam

Verfasst von
Max Hortmann
23 Feb 2026
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Nicht jede Konstellation ist Prostitution – aber die Abgrenzung ist juristisch weniger „Gefühl“, als viele denken.

Einleitung

Die Frage „Ist das illegale Prostitution?“ taucht in MSD/MySugarDaddy-Konstellationen häufig auf, weil Außenstehende schnell pauschalisieren: Entweder „alles ist nur Dating“ oder „alles ist automatisch Sexarbeit“. Beides ist unpräzise. Rechtlich kommt es nicht auf die Plattform an, sondern auf den wirtschaftlichen und tatsächlichen Gehalt der Vereinbarung: Welche Leistung wird erwartet? Welche Gegenleistung fließt? Wie eng ist die Koppelung? Wie wird der Kontakt organisiert?

Dieser Beitrag ist eine Einordnung, keine Anleitung. Er soll helfen, typische Fehleinschätzungen zu vermeiden und die relevanten Rechtsfragen zu erkennen.

Über den Autor

Max Nikolas Mischa Hortmann ist Rechtsanwalt mit Schwerpunkt Krypto-Betrug, Plattformverantwortung und digitale Forensik. In seiner Arbeit beschäftigt er sich regelmäßig mit Schnittstellen zwischen Plattformen, Daten, Beweissicherung und rechtlicher Einordnung komplexer, digital vermittelter Lebenssachverhalte.

Abschnitt I – Was der Rechtsbegriff „Prostitution“ typischerweise meint

In Deutschland ist Prostitution grundsätzlich nicht per se verboten, aber sie ist rechtlich reguliert. Zentral ist dabei: Prostitution wird im Kern als Erbringung sexueller Handlungen gegen Entgelt verstanden. Der juristische Fokus liegt auf der Entgeltlichkeit und der Leistungsbezogenheit. Genau deshalb ist die Abgrenzung zu „Beziehung mit Unterstützung“ heikel: Nicht jede Zuwendung macht eine Beziehung zur Dienstleistung, aber eine stabile Gegenleistungslogik kann den Rechtscharakter kippen.

Für die Abgrenzung sind in der Praxis vor allem diese Faktoren wichtig:

Erstens die Konkretheit der Erwartung. Je konkreter eine Gegenleistung als Bestandteil der Abrede ist, desto eher rückt ein Dienstleistungscharakter in den Vordergrund. Zweitens die Koppelung. Wenn Zahlung erkennbar an „Erfolg“, „Treffen“, „bestimmtes Verhalten“ geknüpft ist, steigt die rechtliche Relevanz. Drittens die Austauschstruktur über Zeit. Regelmäßige Zahlungen können eine Vereinbarung objektivieren, selbst wenn sie sprachlich romantisiert wird.

Abschnitt II – „Illegal“: Was bedeutet das im deutschen Kontext überhaupt?

„Illegale Prostitution“ wird im Alltag oft als Sammelbegriff verwendet, juristisch ist es differenzierter.

Illegal kann in Deutschland insbesondere bedeuten, dass Schutz- und Ordnungspflichten verletzt werden, die das Prostituiertenschutzgesetz (ProstSchG) vorsieht, oder dass strafrechtliche Verbote tangiert sind. ProstSchG ist in seiner Zielrichtung kein „Moralgesetz“, sondern ein Schutz- und Ordnungsrahmen: Registrierung, Beratung, Schutz vor Ausbeutung, Regeln für Betriebe und bestimmte Mindeststandards.

Praktisch relevant ist: Selbst wenn eine Tätigkeit als Prostitution eingeordnet würde, folgt daraus nicht automatisch „Straftat“. Häufig geht es zunächst um Ordnungswidrigkeiten- oder Verwaltungsfragen, je nach Konstellation. Strafrecht wird typischerweise dort scharf, wo Schutzgüter verletzt sind: Minderjährigenschutz, Zwang, Ausbeutung, Menschenhandel oder die Organisation/Förderung in verbotenen Konstellationen.

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Abschnitt III – Der gefährliche Bereich: Ausbeutung, Zwang, Dritte

Die strafrechtlich wirklich schweren Bereiche liegen regelmäßig nicht in der privaten Zweierkonstellation, sondern in Strukturen, in denen Dritte profitieren, Kontrolle ausüben oder Zwangslagen ausnutzen. Das deutsche Strafrecht kennt hier verschiedene Tatbestände, die je nach Lebenssachverhalt einschlägig sein können, etwa im Bereich Zuhälterei, Ausbeutung oder Menschenhandel zur sexuellen Ausbeutung.

Für Betroffene ist wichtig zu verstehen: Viele Risiken entstehen nicht dadurch, dass „Sex gegen Geld“ moralisch bewertet würde, sondern dadurch, dass staatliche Schutzpflichten aktiviert werden, wenn Anzeichen für Ausbeutung, Druck oder strukturelle Abhängigkeit bestehen.

Das ist auch der Grund, warum Plattformbezug die Lage verändern kann: Nicht weil Plattformen „Täter“ wären, sondern weil Plattformkommunikation, Zahlungstaktung und Profilstruktur objektive Muster erzeugen können, die Dritte später als Indizien lesen – in beide Richtungen. Wer seriös prüfen will, braucht deshalb eine nüchterne Rekonstruktion, nicht panische Selbsteinordnung.

DAC7, PStTG & MySugarDaddy: Welche Daten gehen an das Finanzamt?
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Plattformmeldungen nach DAC7 verändern die steuerliche Transparenz grundlegend. Wer über MySugarDaddy Einnahmen erzielt, sollte wissen, welche Daten gemeldet werden, wie das Finanzamt diese auswertet – und wann steuerstrafrechtliche Risiken entstehen können.

MySugarDaddy & ProstSchG: Wann wird aus Dating rechtlich Prostitution?
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Zwischen unverbindlichem Dating und erlaubnispflichtiger Tätigkeit verläuft eine juristisch relevante Grenze. Der Beitrag analysiert die Einordnung nach Prostitutionsschutzgesetz, gewerberechtliche Pflichten und steuerliche Konsequenzen.

MSD, MySugarDaddy & § 370 AO: Droht Steuerhinterziehung?
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Welche Strafrahmen sieht § 370 AO vor? Wann wird aus nicht erklärten Plattform-Einnahmen ein steuerstrafrechtliches Ermittlungsverfahren? Der Beitrag erläutert Tatbestandsvoraussetzungen, typische Auslöser von Prüfungen und die rechtlichen Risiken bei MySugarDaddy-Konstellationen.

Digitale Schnittstelle, Datenströme und Rechtssymbole – Fokus: Plattformdaten, Steuern, Risiken
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Abschnitt IV – Abgrenzung Sugar Dating vs. Prostitution: Wo Gerichte und Behörden typischerweise hinschauen

In der Praxis laufen Abgrenzungen selten über einen einzelnen Satz in einem Chat. Sie laufen über das Gesamtbild.

Wenn eine Beziehung eine echte persönliche Bindung hat und Zuwendungen ohne konkrete Gegenleistung fließen, ist das etwas anderes als ein klarer Leistungstausch. Umgekehrt reicht es nicht, „Beziehung“ zu sagen, wenn faktisch ein Preismodell besteht.

Behörden schauen typischerweise auf objektive Kriterien: Zahlungen, Regelmäßigkeit, Koppelung, Parallelität mehrerer Kontakte, standardisierte Erwartungshorizonte, Kommunikationsmuster, die die Austauschlogik nahelegen. Dabei gilt: Indizien sind keine Beweise. Aber Indizien strukturieren die Prüfung.

Abschnitt V – Steuerrecht läuft fast immer mit

Sobald eine Tätigkeit als entgeltliche Leistung eingeordnet wird, rückt Steuerrecht automatisch in den Vordergrund. Das gilt unabhängig davon, ob es um klassische Dienstleistungen, Begleitung, Content, sonstige Tätigkeiten oder Sexualdienstleistungen geht.

Der entscheidende Punkt ist: Viele „Prostitutionsfragen“ sind in der Realität „Steuerfragen in Verkleidung“. Denn selbst wenn strafrechtlich nichts „Großes“ passiert, bleibt die steuerliche Erklärungspflicht als harte Realität. Und die ist häufig der Bereich, in dem Verfahren beginnen, weil dort Daten, Abgleiche und Nachfragen systematisch stattfinden.

Abschnitt VI – Was Sie aus dieser Einordnung mitnehmen sollten

Erstens: Nicht jede MSD/MySugarDaddy-Konstellation ist Prostitution.
Zweitens: Wenn es Prostitution wäre, ist das nicht automatisch „Straftat“, aber es kann Pflichten und Verwaltungsfragen auslösen.
Drittens: Strafrecht wird besonders dort gefährlich, wo Schutzgüter verletzt sind (Zwang, Ausbeutung, Minderjährige, organisierte Dritte).
Viertens: Steuerrecht ist in fast allen entgeltlichen Konstellationen der rote Faden – auch dann, wenn man subjektiv „nichts Geschäftliches“ empfindet.

Wer in Unsicherheit steckt, sollte nicht versuchen, sich durch Begriffe zu retten („nur Dating“, „nur Geschenk“), sondern die Struktur analysieren: Was wurde gezahlt, wofür, wie regelmäßig, mit welchen Bedingungen?

Wenn du in einer MSD/MySugarDaddy‑Konstellation Zahlungen hattest und wissen willst, ob Einkommensteuer, Schenkungsteuer oder § 370 AO realistisch im Raum stehen:
0160 9955 5525
hortmannlaw.com/contact

FAQ

Ist Sugar Dating in Deutschland illegal?
Als Begriff: nein. Aber die rechtliche Einordnung hängt vom tatsächlichen Austausch ab. Wenn eine entgeltliche sexuelle Dienstleistung vorliegt, greifen andere Regeln als bei einer privaten Beziehung mit Zuwendungen.

Heißt „Prostitution“, dass ich automatisch eine Straftat begehe?
Nein. In Deutschland ist Prostitution grundsätzlich nicht per se strafbar. „Illegal“ kann aber Pflichtenverletzungen nach ProstSchG oder bestimmte strafrechtliche Konstellationen betreffen, insbesondere bei Schutzgüterverletzungen.

Kann eine Plattform mich „in Schwierigkeiten bringen“?
Nicht automatisch. Aber Plattformkommunikation und Zahlungsstrukturen können objektive Spuren erzeugen, die später interpretiert werden. Das spricht nicht gegen Plattformnutzung, sondern für saubere Einordnung und geordnetes Vorgehen, falls Fragen entstehen.

Warum taucht bei Prostitution so schnell das Steuerrecht auf?
Weil Entgeltlichkeit steuerliche Erklärungspflichten auslöst. In der Praxis ist Steuerrecht oft der erste formalisierte Prüfpfad, unabhängig davon, wie man die Beziehung subjektiv erlebt.

Digitale Schnittstelle, Datenströme und Rechtssymbole – Fokus: Plattformdaten, Steuern, Risiken
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Love Scamming, Romance Fraud & digitale Beziehungstäuschung – Rechtlicher Überblick

Digitale Liebesmaschen wie Love Scams, Romance Fraud oder manipulatives Sugar Dating betreffen jährlich tausende Menschen. Oft geht es nicht nur um emotionale Täuschung, sondern um erhebliche finanzielle Schäden, psychologische Abhängigkeit oder sogar Erpressung. Unsere Kanzlei berät Opfer umfassend zu zivilrechtlichen Ansprüchen, Strafanzeigen und der Haftung von Plattformen. Nachfolgend finden Sie Fachbeiträge zu den wichtigsten Aspekten – von Deepfakes und Chatbots bis zu Rückforderungsansprüchen und Recovery Scams.

  1. Honey-Trap 2.0 – The Times, NDTV und andere Medien warnen vor neuer Form digitaler Spionage
    https://www.hortmannlaw.com/articles/honey-trap-sex-warfare-the-times-ndtv-digitale-spionage-europa          
  2. Klage bei Täuschung im Sugar-Dating – Wann Sie rechtlich gegen Fake-Beziehungen vorgehen können
    https://www.hortmannlaw.com/articles/klage-sugar-dating-betrug
  3. Love Scam oder Darlehen – wie sich emotionale Täuschung rechtlich abgrenzt
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-oder-darlehen  
  4. Love Scam und Datenmissbrauch – Wenn Täter intime Informationen verwerten
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-datenmissbrauch-opfer-anwalt            
  5. Love Scam und Geldwäsche – Verdachtsmeldungen, Sperrungen, Regress
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-geldwaesche-opfer-anwalt      
  6. Love Scam und Krypto-Transfers – Wenn Fake-Liebe zur Wallet führt
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-und-krypto-transfers---wenn-fake-liebe-zur-wallet-fuhrt      
  7. Love Scam und Opferrechte – Schadensersatz, Nebenklage, psychologische Hilfe
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-opferrechte-anwalt      
  8. Love Scam und Plattformhaftung – Verantwortung sozialer Netzwerke
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-plattformhaftung-opfer-anwalt          
  9. Love Scam und Steuern – Geldwäschefallen und steuerliche Risiken richtig vermeiden
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-steuern-und-geldwaesche        
  10. Love Scam und Versicherungen RSV – Wann keine Schadensdeckung besteht
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-und-versicherungen-rsv---wann-keine-schadensdeckung-besteht    
  11. Love Scam und psychologische Manipulation – Zwischen Einwilligung und Täuschung
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-psychologische-manipulation-opfer-anwalt  
  12. Love Scam: Deepfake-Romantik – Virtuelle Gesichter, reale Täuschung
    https://www.hortmannlaw.com/articles/deepfake-romantik
  13. Love Scam: Internationale Strafverfolgung – Grenzen der Ermittlungen
    https://www.hortmannlaw.com/articles/internationale-strafverfolgung-love-scam
  14. Love Scam: Künstliche Intelligenz und Chatbots als Täuschungswerkzeug
    https://www.hortmannlaw.com/articles/ki-love-scam          
  15. Love Scam: LinkedIn als neue Falle – Wenn Business zu Nähe wird
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-linkedin            
  16. Love Scam: Opfer mit Status – Warum Akademiker besonders gefährdet sind
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scam-akademiker      
  17. Love Scam: Psychologische Abhängigkeit und finanzielle Kontrolle
    https://www.hortmannlaw.com/articles/psychologische-abhaengigkeit-love-scam            
  18. Love Scam: Romance Fraud 2025 – Neue Tätergruppen und Plattformen
    https://www.hortmannlaw.com/articles/romance-fraud-2025          
  19. Love Scam: Sextortion – Digitale Erpressung nach Beziehungsende
    https://www.hortmannlaw.com/articles/sextortion-love-scam        
  20. Love oder Romance Scamming – Digitale Täuschung mit Gefühl - Anwalt hilft Opfern
    https://www.hortmannlaw.com/articles/love-scamming---digitale-tauschung-mit-gefuhlq          
  21. MySugardaddy Betrug mit Vorauszahlung – PayPal, Amazon-Gutschein oder Sofortüberweisung erkennen
    https://www.hortmannlaw.com/articles/mysugardaddy-betrug-vorauszahlung-paypal-amazon-sofortueberweisung      
  22. MySugardaddy – Körperlicher Kontakt & Abenteuer/Spaß gegen Geld-TG oder Darlehen: Wann Geld zurückgefordert werden kann
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  23. Recovery Scam nach Love Scam – Wenn Opfer erneut betrogen werden
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  24. Scamming: PayPal-Betrug und Dating-Scams
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  25. Sugar-Dating Erpressung
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Weiterführende Unterstützung für Menschen, die zu Unrecht unter Geldwäscheverdacht geraten

Wer bereits Opfer eines Betrugs geworden ist und später zusätzlich mit einer Anhörung, einer Verdachtsmeldung oder Rückforderungen konfrontiert wird, erlebt oft eine zweite Verletzung. Die folgenden Beiträge geben Orientierung und erklären, wie Betroffene ihre Würde und Sicherheit schützen können:

Wie Betroffene Geldwäschevorwürfe sicher entkräften können
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Wenn Banken zu Unrecht Geldwäscheverstöße unterstellen – was Sie wissen sollten
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Geldwäsche und Krypto-Betrug im DeFi – Risiken, FIU-Meldungen und Schutz für Betroffene
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Geldwäschevorwurf nach unfreiwilliger Transaktion – Wege der Verteidigung
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Love Scam und Geldwäsche – warum Opfer oft fälschlich verdächtigt werden
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Warum bei Krypto-Betrug häufig ein falscher Geldwäscheverdacht entsteht
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DAC8, Plattformdaten und strukturelle Fehlzuordnungen – was Betroffene darüber wissen sollten
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Max Hortmann
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